Sportfans sind viel gesünder und glücklicher als allgemein angenommen, wissenschaftliche Erkenntnisse

Träge. Inaktiv. Neugierig. Stereotype Sportfans sind faule Lümmel, die ihre Couch, ihr Bier und ihr Team lieben.



Aber die Wissenschaft legt nahe, dass Sportfans viel gesünder – und glücklicher – sind, als Sie vielleicht denken. Das ist die Prämisse von Fans , den Lobgesang des Journalisten Larry Olmsted auf die Liebe zum Spiel und seine überraschenden Verbindungen zu Psychologie, Gesundheit und sozialem Aktivismus.

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Olmsteds Suche nach den tieferen Bedeutungen des Sportfandoms führte ihn auf eine fünfjährige Forschungsreise. Das Buch stützt sich auf wissenschaftliche Studien und Interviews mit Ärzten, Sportlern und Fans selbst. Auf dem Weg dorthin erweist sich das Verwurzeln eines Teams als eine Aktivität, die tiefe und dauerhafte menschliche Verbindungen schmiedet.



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Psychologen sagen Olmsted, dass der Zuschauersport in Bezug auf die soziale Verbindung nur nach Religion an zweiter Stelle steht. Das Buch ist vollgepackt mit Daten, die darauf hindeuten, dass Sportfans glücklicher und geselliger sind als ihre Altersgenossen, und dass das Befolgen eines Sports das Gehirn flink hält, indem es den Verstand der Menschen dazu ermutigt, schnell wechselnde Informationen zu verarbeiten, die auf einem System komplexer Regeln beruhen.

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Ein wachsender Bestand an Literatur zeigt eine direkte Verbindung zwischen dem Zuschauen von Sport als Zuschauer und der Teilnahme über das Fandom, schreibt Olmsted. Die Sportbeteiligungsraten steigen nach den Olympischen Spielen in die Höhe, und die Berichterstattung über Rad- und Fußrennen hat dazu geführt, dass viele Zuschauer zu Sportlern geworden sind, wie er sieht.

Das Buch schreckt nicht vor der hässlicheren Seite des Sports zurück, darunter Diskriminierung, sexuelle Übergriffe, häusliche Gewalt und das Problem der NFL mit Gehirnerschütterungen. Aber Olmsteds Buch ist eine optimistische Interpretation dessen, was es bedeutet, ein Team anzufeuern. Er sieht Sport als Lebensader – einen direkten Weg nicht nur zu Freundschaft und Spaß, sondern auch zu einem gesünderen und sinnvolleren Leben.

Für mich ist der ergreifendste und bewegendste Aspekt die heilende Kraft des Fandoms – besonders wenn das Leben am schlimmsten zu sein scheint, schreibt er. Das gilt auch, wenn Ihre Lieblingsmannschaft zu verlieren droht.

Der Schmerz und die Enttäuschung des Sports sind vorübergehend, schreibt Olmsted, während die Freude ewig währt.